Tagebucheintrag N°54 | Freitag der 13., schwarze Katzen & Co.

Donnerstag, Juni 12, 2014 Tinka Beere 0 Comments

In meiner lieben Schreibgruppe wurde ich daran erinnert, dass es einige Menschen gibt, die abergläubisch sind und sich vor dem Freitag dieser Woche fürchten. Ich bin auch abergläubisch, witzigerweise aber nur für die positiven Volksglauben ^^

Am Freitag den 13. fallen zwei Ereignisse zusammen. Erstens der Freitag, welcher als Jesus Todestag bekannt ist und dann die Unglückszahl 13. Die abergläubische Angst vor der Zahl 13 wird Triskaidekaphobie genannt. Die Angst vor Freitag dem 13. wird als Paraskavedekatriaphobie oder Paraskevedekatriaphobie bezeichnet.


Die Angst vor der Zahl 13


  • Es gibt Gebäude in denen das 13. Stockwerk fehlt. (ich habe mal in einem gewohnt – tolle Aussicht ;) )
  • Der Dreizehnte wird als Synonym für den Teufel gebraucht. Wenn etwas aus dreizehn Teilen besteht, nennt man dies auch Teufelsdutzend.
  • Die dreizehnte weise Frau, die nicht zu Dornröschens Geburtstagsfeier eingeladen ist, verflucht die junge Prinzessin.
  • Im Tarot wird die 13 dem Tod zugeordnet.
  • Die 13 ist auf dem 1-Dollarschein 11 mal in Texten und Bildern abgebildet. Sie gilt als Verschwörungszahl, ist aber eigentlich ein Symbol für die 13 Gründerstaaten.
  • Die 13 war die allererste Zahl, die in Deutschland bei der Lotto-Ziehung “6 aus 49″ gezogen wurde. Seitdem ist sie Samstags sehr selten, am Mittwoch kommt sie allerdings überdurchschnittlich oft vor.

Historische Fakten


  • 13. Oktober 1307: der französische König Philipp IV befiehlt die Verhaftung aller Mitglieder des Templerordens in Paris (Tempelritter). Dieses Ereignis führt dazu, dass durch die päpstliche Bulle Vox in excelso am 22. März 1312 der Templerorden aufgehoben wird.
  • Zwischen 1307 und 1907 wird das Datum in keiner schriftlichen Quelle als Unglückstag erwähnt.
  • 1907: Der US-Amerikaner Thomas William Lawson veröffentlichte den Börsenroman “Freitag der 13.”.
  • 1916: durch die Verfilmung von “Freitag der 13.” vergrößerte sich die Bekanntheit.
  • 1944: erschien die Komödie “Freitag der 13.” in den deutschen Kinos.
  • 1949/50: erschien sechste und siebente Buch Moses in der Fassung des Braunschweiger Planet-Verlages, in dem vor Unternehmungen an einem Freitag den 13. gewahrnt wird.
  • 1957: erst durch eine Glosse von Thilo Koch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entsteht das Gerücht vom Freitag den 13. in Deutschland.
Der ADAC kann uns beruhigen. An einem Freitag den 13. passieren nicht mehr Unfälle mit einem schweren Sachschaden ereignen, als an einem anderen Freitag. Jedoch steigt die Unfallgefahr an einem Freitag wegen dem erhöhten Verkehrsaufkommen. Und ich möchte nur am Rande an die Selbsterfüllende Prophezeiung erinnern ;)


Freitag der 13. und Vollmond

Wen es interessiert: Dass ein Freitag der 13. und Vollmond zusammmenfallen, kommt nicht sehr häufig vor. Ich habe hier eine interessante Tabelle gefunden. Weiterhin wollte ich mich aber nicht durch irgendwelche Esoterikforen wuseln. Interessante Fakten zum Freitag den 13. und Vollmond habe ich nicht wirklich gefunden.

Mein Fazit: Der “Freitag der 13.” ist nur auf dem Mist von irgendwelchen Menschen gewachsen und der Aberglaube konnte sich vermehren, weil es Menschen gab, die daran glauben wollten. Warum dieses Thema überhaupt hier auf meinem Blog ist?


Ich mag wissenschaftliche Erklärungen. Ich habe aber auch viel Phantasie, die ich gerne mal streifen lasse und von solchen Ereignissen kann man doch nur inspiriert werden.

Und dieser Artikel erscheint genau heute, am (grusel) Donnerstag den 12., weil heute vielleicht mehr Leute, die dieses Thema interessiert, sich trauen, ihren PC einzuschalten ;) Aber ob diejenigen, falls sie denn den Eintrag bis hierher gelesen haben, überhaupt zufrieden mit dem Ergebnis sind, vermag ich nicht zu sagen und jetzt auch noch gar nicht zu wissen. Schließlich kann ich nicht hellsehen.

Übrigens, habe ich heute verschlafen am (grusel) Donnerstag den 12.

Ich wünsche euch eine angenehme Nacht bei Vollmond und einen aufregenden Freitag den Dreizehnten.

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