Tagebucheintrag N°60 | Campvorbereitungen ... oder auch nicht

Dienstag, Juni 24, 2014 Tinka Beere 0 Comments


Campvorbereitungen … oder auch nicht? Hallo ihr Lieben :)
Ich denke, es ist Zeit euch von meinen Campvorbereitungen zu berichten.
Nur noch eine Woche, dann ist es so weit. Das Camp NaNoWriMo beginnt. Naja, und ich muss sagen, so wirklich vorbereitet im Sinne von “Das Camp NaNo beginnt bald” habe ich mich nicht.

Warum auch? :D

Ich möchte versuchen, das Schreiben so in meinen Alltag zu integrieren, dass ich es nicht mehr missen möchte. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, wenn ich das sage. Ich, die eine Autorin werden möchte, die viele Bücher veröffentlichen will und ihr Leben eigentlich nur noch mit dem Schreiben ausfüllen will.


Warum ist es denn noch nicht so?

Ja, ihr Lieben, manchmal ist das echt nicht so einfach. Aber ich bin jung und ich habe noch viel vor mir. Also: Pack ich es an.

Und im Moment bin ich gar nicht so schlecht dabei.

Vor fast schon eineinhalb Wochen habe ich meinen Roman Zwischen Licht und Schatten unter dem Namen Die Höhle im Wald eingeschickt. Davor habe ich jeden Tag stundenlang an der Überarbeitung gesessen. Sicher, es war anstrengend, aber ich habe so viel Spaß dabei gehabt und so viel dazu gelernt. Ich habe nicht geahnt, wie viel ich dazu gelernt habe, bis ich mich nach einer kurzen Pause wieder aufgerafft habe. Ich habe nach einer gefühlten Ewigkeit wieder geschrieben. An meinem aktuellen Werk Geheimprojekt. Und ich liebe diese Geschichte jetzt schon!
Es tut echt so gut wieder zu schreiben, nur habe ich dabei ein kleines Problem. Aber das Problem ist genau genommen kein richtiges Problem. Dabei handelt es sich um die 7-Punkte-Struktur*. Eine Plotmethode – die Erste, die ich auf eine Geschichte von mir anwende – die mir beim Plotten supergut gefällt. Sie ermöglicht es, den ganzen Roman zu bedenken, mögliche Logikfehler schon vor dem Schreiben auszubügeln und überhaupt einen Überblick zu bekommen.

Alles wunderbar. Nur schreibe ich viel zu schnell. Nein, ich tippe nicht schneller als sonst. Also, nicht dass es mir auffällt. (Gestern hatte ich einen guten Lauf mit ca. 38 Wörtern in der Minute.) Nein, die Geschichte passiert zu schnell.


Ich war einen momentlang ziemlich deprimiert deswegen. Ja, ich habe stark an mir gezweifelt und mich auch gern von anderen beknuddeln lassen, zumindest virtuell. Und dann kam mir der Gedanke, dass es wohl an der 7-Punkte-Struktur liegen muss. Ich lehne sie immer noch nicht ab – ich finde sie super, auch für mich als überzeugten Discovery Writer, aber nun sehe ich den ganzen Roman in einer Tabelle vor mir liegen. Ich muss lernen mir Zeit zu lassen, auch wenn ich direkt vor Augen habe, was passieren wird. 


Also, es ist wohl wie bei allem: Übung macht den Meister :)

Nun denn, eines meiner aktuellen Projekte ist also Geheimprojekt – Der Roman, den sie viel zu schnell schrieb :D
Bevor ich aber angefangen habe das Geheimprojekt zu schreiben, also zwischen dem Plotten und dem Schreiben, habe ich ein anderes Projekt geplottet.

Und hier erwähne ich erstmals den Namen: *Trommelwirbel* Die Zeitwächter.

Es ist so eine wunderbare Geschichte, von der ich ganz begeistert bin. Aber mehr möchte ich zum Inhalt noch nicht verraten. Oh, und es wird ein Zweiteiler. Den ersten Teil habe ich schon letzte Woche geplottet und bin wirklich zufrieden damit. Ich muss nur noch einige Teile nachrecherchieren, aber der grobe Plan steht. Vor dem zweiten Teil habe ich mich ein wenig gedrückt, weil ich mir über den genaueren Inhalt noch nicht klar bin. Das Grundgerüst steht, aber es fehlen noch ein paar Details, die ich brauche, sonst hat dieses Buch, bei meinem momentanen Schreibtempo nur 50 Seiten :D Das ist nicht schön, also werde ich gleich noch mal raus an die frische Luft, etwas gegen meinen Speck und für die Inspiration tun.

Dann gibt es für mich noch ein drittes Projekt. Auf dem Papier ist es schon grob geplottet – ich habe euch auch schon davon berichtet, aber noch keinen Titel genannt – allerdings zerschlägt sich der Plot etwas, weil ich mich entschieden, habe mit dieser Geschichte an einem Wettbewerb teilzunehmen. Richtig, es ist die Idee aus meinem Traum. Also, die Erste :D Nicht Die Zeitwächter, die Andere. Ich habe noch keinen Titel dafür, den ich euch anvertrauen möchte, denn ich habe Angst, dass er euch zu viel verrät, oder wie mein Freund es gesagt hat: Hört sich an, wie ein Kinderbuch. Und das ist es um Gottes Willen nicht. Bei aller Liebe :D


Aber um euch mal ein wenig die Neugier zu nehmen schüren: Das Thema des Wettbewerbs lautet “Von Werwölfen und anderen Gestaltwandlern”. Die Deadline für diesen Wettbewerb ist der 31. Oktober 2014. Da der Beitrag maximal 50.000 Zeichen haben darf, muss ich also meinen Plot kürzen :D aber das sollte kein Problem sein …

Also, ihr seht: So richtige Camp-Vorbereitungen sind es nicht. Es sind eher Bemühungen das Schreiben mehr und mehr in meinen Alltag zu integrieren. Bin ich im Camp mit einem Projekt fertig, dann kommt eben das nächste an die Reihe.

Ach so. Trotzdem werde ich an einer kleinen, wahnsinnigen Challenge teilnehmen. Die 50k5d-Challenge – 50.000 Wörter in 5 Tagen. Ja, verrückt ist die Welt der Schriftsteller. Es ist nicht weiter schlimm, wenn ich es nicht schaffe, aber ich glaube es ist ein ziemlich hartes Stück und ich werde wohl an meine Grenzen gehen müssen. Ich bin wirklich gespannt.


Die Challenge werden wir schreibgruppenintern nicht am Anfang des Camps machen, sondern über das Wochenende vom 4. bis 8. Juli. In dieser Zeit wird es vielleicht keinen Blogbeitrag geben, weil ich die Wörter lieber in meine Geschichte stecken möchte. Obwohl ich bei meiner Spontanität für nichts garantieren kann :D Aber ich denke, dass ich euch bei Facebook und/oder Twitter auf dem Laufenden halten werde. Vielleicht macht ja sogar jemand von euch mit :)


Gut, ihr Hübschen. Ich geh dann mal meine Runde laufen und dann starte ich in einen Schreibabend. Bis morgen zu meinem Blogroman :)


*Zur 7-Punkte-Struktur wird es sicherlich noch einen Beitrag geben, wenn ich sie ausführlich getestet habe :)

0 Kommentare:

Wie hat dir der Beitrag gefallen?

Noch eine Tasse Tee?

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Die letzten Wochen sind wie eine Reise. Ein Trip zu mir selbst. Zu dem, wer ich bin, wer ich sein will und auch woher ich komme. Was sol...