[Buchgedanken] Schwanengesang. Ballettgeschichten

Dienstag, September 30, 2014 Tinka Beere 0 Comments

Hallo ihr Lieben :)
Heute wurde eine Anthologie veröffentlicht, in der drei Autoren vertreten sind, die ich näher kenne. Das Internet machts möglich. Und da ich schon Paulina eine Freude damit machen konnte, werde ich euch auch zu diesen drei Kurzgeschichten meine Gedanken mitteilen.
Die Anthologie heißt Schwanengesang. Ballettgeschichten. Natürlich hat mich der Titel neugierig gemacht, denn mich reizt es schon lange, einen Roman über Ballett zu lesen.

Aber nun zur ersten Geschichte:



Der innere Dämon: Julia Rosa Fritsche

Was ist, wenn du merkst, dass dich das, was du tust, nicht mehr mit Leidenschaft erfüllt? Wenn du früher mal deinen Spaß an einer Sache hattest, es aber nun zu einer lästigen Pflicht geworden ist?
Genau so ergeht es der Protagonistin in dieser Geschichte. Das Tanzen ist zu einer Pflicht geworden. Der Spaß ist in den Hintergrund gerückt – der Traum, ein Star sein zu wollen, belastet.
Die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin einfühlen. Der Schreibstil ist leicht und beim Lesen hatte ich viele Bilder im Kopf. Ich habe nicht nur das Mädchen gesehen, wie es vor dem Spiegel tanzt, ich habe auch mich gesehen. Ich wurde zum Nachdenken angeregt und habe mich daran erinnert, wie es für mich mit dem Schreiben war. Immer nur auf die Zahlen zu gucken, mehr und schneller schreiben als andere – Und der Spaß? Er ging verloren und hat mich ausgebremst.
Danke, liebe Julie, für die Gedanken, die mir deine Geschichte gegeben hat. Ich lese sie sicher gern immer wieder.
Wenn ihr jetzt neugierig auf die Geschichte und eine sehr liebe Jungautorin geworden seid, schaut doch mal auf ihrer Facebook-Seite vorbei. Über ein Like freut sie sich bestimmt ^^




Von Pfeffer zu Salz: Kai Gläser

Am Anfang der Geschichte hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, dass sich langsam zu einem Stirnrunzeln verzog.
Dann lief auch noch dieses Lied in meinem Kopf. Ich möchte euch einmal kurz daran teilhaben lassen.


In dieser Geschichte geht es um Eva, eine sehr feurige Dame. Sie ist auf der Hochzeitsfeier ihres Bruders. Doch sie steht im Schatten, denn alle schauen sie komisch an. Ja, sie tuscheln sogar über sie. So gerne würde sie tanzen.
Oh, das ist wirklich eine sehr schöne Geschichte und als ich dann den Titel auf der ersten Seite noch einmal angeschaut habe, gab es für mich ein kleines Aha-Erlebnis. Wirklich sehr gut durchdacht ;) Nach dem Lesen frage ich mich, wie viel selbst ist man noch in einer Gesellschaft, die so mit Vorurteilen behaftet ist, die so sehr daran interessiert ist, den Schein zu wahren – ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder Mensch hat in meinen Augen das Recht dazu, so zu sein und das zu tun, was er will. Ob es den Anderen nun passt oder nicht. Es ist einfach nur egoistisch, andere dafür zu bestrafen, weil sie so sind, wie sie sind.
Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich bin wirklich überrascht, was man alles in so ein bisschen Text packen kann.
Ich glaube, ich werde noch zu einem Kurzgeschichten-Fan, wenn das so weiter geht :D
Vielleicht wollt ihr auch diesem Autoren mal einen Besuch abstatten? Er bloggt hier.

Und nun habe ich auch die letzte der drei Geschichten aus der Anthologie gelesen. Die Geschichte



Traumtänzerin: Erik Huyoff

In dieser Geschichte geht es nicht nur um Ballet, sondern auch um Magie. Sophie hat eine strenge Lehrerin und bald sind auch noch Prüfungen. Leider hat Sophie den Dreh noch nicht ganz raus und der Druck wird immer stärker.
Diese Geschichte ist wirklich magisch, jedoch leider etwas vorhersehbar. Dennoch lohnt es sich, sie zu lesen. Mir gefällt der Schreibstil gut und ich glaube, wenn Erik auch in Romanen diese Leichtigkeit beibehält, dann werde ich sie sehr gerne lesen ;)
Traumtänzerin ist eine Geschichte über den Glauben an sich selbst und über die Liebe, die beflügeln kann. Denn wenn man nur genug an sich glaubt, dann kann man alles schaffen! Warum sollten andere an dich glauben, wenn du es nicht einmal selbst kannst?
Ich finde dieses Filmchen ganz passend und da ich im Moment gerne Lieder höre, von denen in Büchern die Rede ist, warum sollte ich mir nicht einmal Sophies Prüfung ansehen?


Auch Erik bloggt fleißig übers Schreiben, schaut doch einfach mal auf seinem Blog oder seiner Facebook-Seite vorbei ;)

Und nun wünsche ich euch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Ich hatte einen tollen Abend mit drei wunderschönen Geschichten.

Eure Tinka :)

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