[Buchgedanken] Selection: Kiera Cass

Donnerstag, September 04, 2014 Tinka Beere 0 Comments

Klappentext
"Die Chance deines Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?"



Umfang: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7373-6188-0
Verlag: Fischer Sauerländer


Hintergrundgeschichte: ❤❤❤❤/
❤❤❤❤❤
Die Geschichte spielt nach dem vierten Weltkrieg. Es gibt ein Kapitel, in dem die Mädchen und der Leser im Unterricht mehr über die Umstände des heutigen Illéa lernen. Ich finde das ganz gut gemacht, auch wenn ich die Einflechtung der Geschichte von Panem besser fand, als in diesem Buch. Aber ich habe mich bemüht beim Lesen nicht allzu viel zu vergleichen, das wäre unfair.
Illéa ist ein noch recht junges Land. Nachdem Amerika einen Streit mit China anzettelt und danach noch mit Russland, wird es schließlich nach dem Gründer Illéa benannt. Dort gibt es die Regel, dass eine Königin mit einem König aus einem anderen Land, ein König aber mit einer Dame aus dem Volk verheiratet wird. Wie schon sein Vater vor ihm, muss nun also auch Maxon durch ein Casting seine Königin finden.
Das Volk ist in acht Kasten aufgeteilt, von denen es den ersten drei, vier noch recht gut geht, die Achte regelmäßig am Hungertuch nagt und keine Schulbildung bekommt. Im Gegensatz zu den Tributen von Panem leben alle Kasten gemeinsam in den Bezirken. Und jede Kaste stellt eine Berufsgruppe dar.

mein Fazit: ❤❤❤❤❤/
❤❤❤❤❤
Ich gebe dem Buch fünf Herzchen, obwohl die einzelnen Aspekte vielleicht hinken. Am Anfang hat mich die Story ein wenig wie eine Mischung aus der Bachelor und die Tribute von Panem erinnert. Ich hoffe, das gibt sich, wenn ich mehr Dystopien gelesen habe. Jedoch konnte ich diese Hintergedanken nach den ersten 80 bis 100 Seiten verdrängen und die Story genießen. Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen und das spricht wohl schon für sich. Am Anfang hat mich dieses Buch in ein Gefühlschaos geworfen, weil mich die Liebesgeschichte mit America und Aspen so mitgenommen hat. Aber es gibt auch viele lustige Szenen bis hin zu Bauchkribbeln und Herzklopfen. Auch wenn diese Geschichte im Groben vielleicht ein wenig vorhersehbar ist, sind es doch die Einzelheiten, die diese Geschichte interessant machen.

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