[Buchgedanken] Obsidian: Jennifer L. Armentrout

Freitag, Oktober 17, 2014 Tinka Beere 0 Comments

Klappentext
"Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat… Dies ist der erste Band der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Bisher sind drei Bände erschienen."


übersetzt von Anja Malich
Umfang: 400 Seiten
ISBN: 978-3-551-58331-4
Verlag: Carlsen


Mein erster Eindruck

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich es lesen. Mir war egal, worum es geht – es war eben ein typischer Coverkauf. Außerdem fühlt sich der Schutzumschlag richtig toll an. Beim Lesen habe ich ihn abgenommen und mit ist aufgefallen, dass mir das Buch gerne aus der Hand rutscht. Irgendwie ist es nicht so griffig.

Die Geschichte

Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in die Story hineinzukommen. Ich wusste von dem Buch überhaupt nichts (hatte nur so etwas wie Dystopie im Kopf) und hatte entsprechend auch keine Erwartungen, was die Geschichte angeht. Doch nach und nach nimmt das Buch immer mehr Fahrt auf. Ich wurde erst von dem Verlangen vorwärtsgetrieben, zu wissen was mit Daemon los ist. Danach hielt mich die Beziehung (ich meine nicht Liebesbeziehung) zwischen Daemon und Katy bei der Stange.

Die Charaktere

Zu Beginn des Buches war ich Daemon gegenüber von abgrundtiefem Hass erfüllt. Dieses Buch ist aus Katys Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben und somit ist es der Autorin perfekt gelungen, Katys Gefühle auf mich zu übertragen. Außerdem gehen mir diese überfürsorglichen Protagonisten mittlerweile ein wenig auf den Keks. Absolut vergöttert habe ich jedoch Daemons Schwester Dee. Genau wie Katy habe ich diese wundervolle Person auch lieben gelernt.

Die Magie, die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat, ist wirklich toll und für mich noch nie da gewesen. Zuerst habe ich gedacht, es wäre nur wieder ein Klischee, das bedient wurde – meine Gedanken schweiften ab zu Shades of Grey und Twilight -, hat mich das Buch dann eines Besseren gelehrt. Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen klingt es vielleicht ein bisschen komisch. Aber lasst euch durch meine ersten Gedanken nicht davon abschrecken, das Buch nicht zu lesen. 


mein Fazit ❤❤❤❤❤/❤❤❤❤❤
Dieses Buch bekommt von mir fünf Herzchen. Der Schreibstil ist toll und liest sich wirklich sehr schnell und gut. Die Geschichte wird im Verlauf immer spannender und die (ich nenn es einfach mal) Magie ist erfrischend neu. Es ist ein Buch zum Mitfühlen – teilweise extrem – und immer gut für ein Kopfkino. Wirklich. Es ist ein Buch, das ich zum großen Teil nicht gelesen, sondern gesehen habe.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich dieses Buch für meine ABC-Challenge für den Buchstaben O lesen könnte, aber mittlerweile weiß ich, dass es der Auftaktband zu einer fünfteiligen Reihe ist, die Lux heißt. Das ist echt nicht schlimm, ich freue mich riesig auf die nächsten Bände :)

In der Rezension von Kim habe ich gelesen, dass dieses Buch wohl auch verfilmt werden soll. In Gedanken habe ich die Rolle des Daemon mit Stefano von den Vampire Diaries besetzt. Ich glaube, er ist ihm würdig und in meinem Kopf hat er die Rolle sowieso schon :D :D

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