Tagebucheintrag N°131 | #Geheimprojekt aufgelöst

Sonntag, Juni 21, 2015 Tinka Beere 0 Comments

Ich liebe es, Andeutungen zu machen. Schon immer. Und so konnte ich es auch diesmal nicht lassen. Auf Twitter und Instagram ist des öfteren mal #Geheimprojekt aufgetaucht. Ja, schon wieder. Ich hab das Gefühl, ich arbeite andauernd an Geheimprojekten :D Nicht nur ich werde demnächst in Real-Life umziehen. Auch mein Blog wird umziehen. Geplant ist der 1. Juli 2015. Das ist schon bald und es gibt noch viel zu tun, denn ich habe jede Menge Gepäck bei mir.


Seit dem Dezember 2013 – seit ich hier blogge – haben sich fast 600 Artikel und Beiträge hier angesammelt. Diese gilt es durchzusortieren, einzupacken und mitzunehmen. Im Zusammenhang mit dem Umzug wird es natürlich einige Neuerungen geben, die es euch aber hoffentlich erleichtern, euch auf meinem Blog zurecht zu finden.

Warum ziehe ich um? Das hat eigentlich einen einfachen Grund. Durch die Basteleien fürs Schreibmeer habe ich die Plattform »Blogger« lieb gewonnen. Sicherlich ist es auch dort nicht perfekt, aber ich versuche es für euch, so einfach wie möglich zu gestalten. Ich bin gespannt, wie euch das ganze gefallen wird. Ihr könnt mich dann unter http://www.tinkabeere.com erreichen (zurzeit ist der Blog aber noch auf privat gestellt). Ja, ich habe eine eigene Domain und bin sehr stolz darauf ^^

Auch schreibtechnisch tut sich im Moment einiges. Ich bin dabei, mein Leben etwas aufzuräumen und mir für meine Ziele ein paar Routinen zuzulegen. Das erste war (mal wieder) regelmäßig laufen zu gehen. Das funktioniert ganz gut und bis auf ein paar Ausnahmen, war ich jetzt schon fast einen Monat lang jeden Abend meine Runde laufen. Da dieser Punkt sich jetzt in meinem Leben so verankert hat, dass ich ihn schon nicht mehr missen möchte, ist jetzt das Schreiben an der Reihe.

Zunächst wollte ich einfach anfangen, jeden Tag etwas zu schreiben. Ich habe mir ein Ziel von wenigen Wörtern, ich glaube, es waren 100 gesetzt. Und jeden Tag habe ich auch diese 100 Wörter geschrieben. So langsam steigert sich diese Wortzahl jetzt, auch in Vorbereitung auf das Camp NaNoWriMo – da ich mich ihm wahrscheinlich sowieso nicht entziehen kann. In meinen Trainings zum Camp auf Facebook machen sogar einige Leute mit, was mich sehr freut :) Denn gemeinsam macht das Schreiben noch einmal mehr Spaß. Mein tägliches Wortziel sind im Moment 250 Wörter, aber ich liege in den letzten Tagen weit darüber :D Dennoch will ich es langsam angehen lassen, ich habe ja noch einiges anderes zu tun.

Das Rewrite von »Zwischen Licht und Schatten« umfasst trotz der wenigen Wörter, die ich täglich tippe schon 10 Normseiten und der Balken in der Schreibapp WriteoMeter wächst ^^ In der nächsten Woche werde ich die Wortzahl noch etwas steigern, so dass ich bei täglich 600-1.000 Wörtern bin. Mal sehen, wie ich Lust und Laune habe. In der Geschichte bin ich jetzt auf jeden Fall wieder drin. Viele Handlungsläufe übernehme ich auch instinktiv wieder aus der ersten Fassung, obwohl ich sie mir nicht angesehen habe. Irgendwie scheinen sie zur Geschichte zu gehören und logisch zu sein. Also lass ich die Geschichte machen und schreib nur mit. Ich bin gespannt, inwiefern sie sich dann von der Urfassung unterscheidet.

Am Mittwoch habe ich einen kleinen Meilenstein bezwungen: Ganz ehrlich, ich hasse es, Referate zu halten. Doch über die Unizeit gewöhnt man sich daran, vor vielen Menschen zu sprechen. Genau das wird mir wohl als Autor auch irgendwann nicht mehr erspart bleiben. Doch nun habe ich das letzte Referat meines Lebens, ok, vielleicht auch nur meines Unilebens gehalten. Und es war gar nicht mal so schlecht :D

Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal gefragt habe, aber habt ihr nicht auch manchmal das Gefühl, dass es Bücher gibt, die genau im richtigen Moment zu euch finden? Ihr habt sie vielleicht schon länger im Regal, aber aus irgendeinem Grund, zieht ihr sie jetzt heraus, lest sie und denkt: Das ist genau das, was ich jetzt gebrauchen kann? So ein Buch war »Der Alchimist« für mich in den letzten Tagen. Dieses Buch hat mich wirklich zutiefst berührt, zum Lachen gebracht und nachdenklich gemacht.

Ansonsten habe ich das Gefühl, dass ich sehr wenig lese. Bin ich nicht auf dem Weg zur Uni oder zurück, lese ich fast gar nicht mehr. Ein paar wenige Seiten morgens oder abends im Bett, das war’s aber auch. Wird dann wohl ein nächster Punkt auf meiner Liste: Mehr Zeit zum Lesen nehmen.

Und damit wünsche ich euch noch einen schönen, lesereichen Sonntag! :)

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