Camp-Tagebuch: Tag 7

Dienstag, Juli 07, 2015 Tinka Beere 0 Comments



Hallo ihr Lieben :)

Eine Camp-Woche ist nun vorbei und ich bin mehr als zufrieden mit mir. Mein Ziel, täglich 1.000 Wörter zu schreiben, ist nicht mal mehr einen Katzensprung entfernt.



Heute habe ich wieder zwei Einheiten lang geschrieben, je 25 Minuten mit ein bisschen Pause dazwischen. 
Zuerst habe ich 707 Wörter mit einer Geschwindigkeit von 1.696 Wörtern pro Stunde geschrieben. Insgesamt hatte das Rewrite von Zwischen Licht und Schatten eine Gesamtwortzahl von 10.892 Wörtern.
Dann kam ein Gewitter und auch sonst hatte ich Lust zu versuchen, die 1.000 Wörter zu erreichen. Beim zweiten Mal habe ich dann 877 Wörter geschrieben. Das macht 2.104 Wörter pro Stunde. Insgesamt hat mein Rewrite jetzt 11.769 Wörter.

Auch für das Camp sieht es momentan sehr gut aus. Durchschnittlich schreibe ich am Tag 917 Wörter. Natürlich möchte ich versuchen, diese Statistik noch ein bisschen nach oben zu treiben. Mit meinem aktuellen Tempo habe ich voraussichtlich am 22. Juli mein Camp-Ziel von 20.000 Wörtern erreicht. Ich glaube wir wissen alle, dass es nicht dabei bleiben wird ;)

Zuerst hat mich der Gedanke, die ganze Geschichte noch einmal aufschreiben zu "müssen", eher demotiviert. Sie ist ja schon da, in mehrfacher Ausführung, wie ich schon an anderer Stelle erwähnte. Aber es gibt so viele Dinge, die mir jetzt auffallen.

Anscheinend habe ich eine Arbeitsweise für mich gefunden. Sie ist wohl eine Mischung aus Discovery Writing (entdeckendem Schreiben) und Outlining (geplantem Schreiben). Eine Geschichte von vorn herein zu planen, finde ich spätestens beim Schreiben langweilig. Halte ich mich zu sehr an den Plan, langweilt mich meine eigene Geschichte und ich verliere den Spaß am Schreiben.
So habe ich jetzt zwar ziemlich viel Arbeit, doch mit einem (geplanten) täglichen Output von 1.000-2.000 Wörtern kann ich gut arbeiten. Theoretisch steht eine Rohfassung mit sechzig bis hundert Tausend Wörtern dann in 50 bis 80 Tagen. Also brauche ich zwei oder drei Monate für eine Rohfassung.
Diese Rohfassung scheine ich (momentan) einfach zu brauchen, um meine Figuren, die Welt und die Handlung kennenzulernen. Dann wird die Geschichte liegen gelassen, weiter darüber nachgedacht, Handlungsstränge werden geordnet und Charaktere ausgefeilt.
Und dann (der Punkt, an dem ich jetzt mit Zwischen Licht und Schatten bin) wird das Ganze noch einmal ausführlichst als zweite Rohfassung aufgeschrieben.

Ich muss ehrlich sagen, das hört sich echt gut an. Eine tolle Prognose. Auch mit der Arbeitsweise bin ich im Moment mega zufrieden. Ich habe einen groben Plott, an den ich mich halte, die Handlung steht fest, doch ich habe kleinere Freiheiten, die sich (zumindest glaube ich das im Moment) perfekt in die Geschichte einfügen. Es entstehen neue Szenen, die einfach passen und viele Dinge erklären, die in der ersten Fassung etwas steif waren. Ich kann viele Andeutungen einbringen, weil ich schon weiß, wie sie aufgelöst werden. Und es entstehen so wunderschöne Szenen, die die Geschichte (hoffentlich) greifbarer machen.
Alles greift ineinander und das macht mich total glücklich.

Damit wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich hoffe, ihr kommt auch gut voran :)

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