Gedanken über Selbstständigkeit oder das Hobby zum Beruf machen

Montag, April 04, 2016 Tinka Beere 13 Comments

Es gibt viele Dinge im Leben eines Autors, die gehören einfach dazu, aber Außenstehenden sind sie gar nicht richtig bewusst. So habe ich am Wochenende ein kleines Tief durchlebt, in dem Selbstzweifel aufwallten und ich mich fragte, warum ich das alles hier überhaupt mache. Jeden Tag sitze ich vor meinem PC und "arbeite". Arbeiten in Anführungszeichen, weil es viele sicherlich nicht als Arbeit sehen, wenn ich den ganzen Tag bei Facebook online sein kann, mache was mir Spaß macht und doch genau genommen gar kein Geld damit verdiene.


Offiziell bin ich Studentin, habe den Luxus, noch Kindergeld und meinen Studentenkredit zu bekommen. Aber ich fühle mich schon lange nicht mehr als Studentin und die Abschlussarbeit ist eher ein notwendiges Übel, um einen Abschluss zu haben. Ich fühle mich schon mehr als Autorin und bin super glücklich damit, das machen zu können, was ich liebe.

Das größte Problem kommt in ein paar Monaten (spätestens) auf mich zu. Ich muss sehen, wie ich meine Miete und die laufenden Kosten bezahlen kann. Hinzu kommen dann auch die Raten, um meinen Kredit zurückzuzahlen. Ich muss mir einen Job suchen. Soweit ist mir das klar. Aber ich möchte auch genügend Zeit zum Schreiben haben, um meinen Traum zu verwirklichen.
Diese Gedanken waren vor ein paar Monaten schon einmal da, ich dachte, ich würde meine Abschlussarbeit schneller beenden. Dem war nicht so und ein Stück weit bin ich froh drum. Allerdings habe ich das Problem damit auch nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Am Anfang einer Selbstständigkeit stehen also immer Gedanken ums Geld. Geld verdienen darf ich offiziell mit meiner Schreiberei, ein tolles Gefühl. Ein Grundstein ist gelegt. Doch was kommt dann. Die Unsicherheit wird immer bleiben und mir bleibt erst einmal nur die Möglichkeit, in Teilzeit Selbstständig zu sein. Doch wenn das zu wenig abwirft, muss ich mehr "richtig" arbeiten - es bleibt weniger Zeit zum Schreiben.

Ein wirkliches Dilemma, mit dem ich erstmal nur für mich zu kämpfen habe. Bleibt die Frage, was will ich machen, um einen Großteil meines Lebensunterhalts zu verdienen. Werde ich doch noch genug Zeit zum Schreiben haben und damit dann auch noch den Rest zusammen zu bekommen? Ich habe mir kein wirkliches Polster ansparen können. Muss ich jetzt einfach erstmal in Vollzeit gehen und später den Absprung wagen? Ist es überhaupt möglich, wie soll ich es schaffen neben einem Vollzeitjob noch das aufzubauen, was ich jetzt schon als kleines Sprungbrett zusammengearbeitet habe?

Soviel zu den Dingen, die mir täglich im Kopf rumschwirren. Dann kommen aber noch andere dazu. Menschen, die Geld von mir wollen. Menschen in irgendwelchen Ämtern - denen meine Wünsche und Träume vorzutragen ist eine ziemliche Überwindung. Viele Menschen erwarten - ja sie setzen voraus -, dass ich etwas mit meinem Studienabschluss anfange. Mehr Geld verdienen, um sich Dinge leisten zu können.
Ich bin nicht so. Die einzige Sache, die ich mir leisten möchte, ist, Spaß an der Arbeit zu haben und das zu tun, was ich liebe. So einfach ist das.

Zu einfach ist das. Denn mit dem, was man liebt, lässt sich vorerst kein Geld verdienen. Bücher schreiben sich nicht von heute auf morgen. Und bin ich unbekannt, dann eher schlecht als Recht. Nachdem mein Blogging Guide drei Monate zu kaufen ist, kann ich mir gerade mal einen guten Lebensmitteleinkauf davon leisten, was ich in dieser Zeit bekommen habe. EINEN! Wie motivierend :-D

Aber ich will weitermachen! Ich will meinen Traum leben, weil es so viele andere (noch) nicht können oder einfach nicht wollen, weil sie vor den oben beschriebenen Ängsten zurück weichen. Sich lieber ins weiche Polster plumpsen lassen, dass sie sich über Jahre hinweg in ihrem 08/15-Job erarbeitet haben. Sie sind nicht glücklich, aber sie haben die Sicherheit im Rücken ...

Ich weiß, was ich will. Bleibt nur noch, die richtige Frage zu meiner Antwort zu stellen. Ist es naiv von mir, wenn ich jetzt davon Träume und daran arbeiten möchte, den Sprung in die kreative Teilzeit zu wagen. Ohne finanzielles Polster von "einem Jahresgehalt" wie man oft liest.

Mir ist bewusst, dass es leichtsinnig und auch mutig ist, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Zurück kann ich immer noch ...

Kommentare:

  1. Hey, du hast einen Einkauf mit deinen Träumen erarbeitet. Andere noch gar nichts :*
    Ernsthaft.
    Erst ist es ein Einkauf mehr. Dann sind es auf einmal schon zwei. Dann kannst du irgendwann die Miete davon zahlen oder zumindest die Nebenkosten. Es steigert sich. Gerade bei Autoren verkauft ja jedes Buch die vorigen auch mit.
    Was Selbstständigkeit angeht, fällt mir bei deinem Blogpost auf, wie gut ich es habe. Ich werde noch anderthalb Jahre von meinen Eltern und dem Bafög aufgefangen. Ich MUSS mit meiner Selbstständigkeit nichts verdienen, ich kann (und werde). Das macht es für mich viel entspannender und da ich sowieso nur eine bestimmte Menge dazuverdienen kann, kann ich in Ruhe Erfahrungen und Referenzen sammeln und Bücher schreiben.
    Du hast es nicht so gut - aber du beißt dich durch. Das ist unglaublich. Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg <3

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  2. Dankeschön :) Ja, du hast recht. Wenn ich überlege, wo ich vor fünf oder zehn Jahren stand. Da war das alles, was ich jetzt habe noch ein weit entfernter Traum. Ein Traum, den ich sogar fast aufgegeben hätte bzw. zeitweise sogar vergessen habe :O
    Aber ich denke schon, dass ich auch Glück habe. Zwar bin ich von meiner Familie recht unabhängig, was mir auch wichtig ist, aber ich musste neben dem Studium nicht arbeiten gehen, wie so viele Studenten. Ich konnte mich in den letzten drei Jahren schreibtechnisch voll ausleben und dadurch Erfahrungen sammeln :)

    Hat alles seine Vor- und Nachteile. Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass du ganz viele supertolle Erfahrungen und Referenzen sammeln kannst und dann eine richtig gute Lektorin wirst ^^

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  3. Erstmal finde ich dein neues Blogdesign wunderschön.
    Und dann kann ich nur sagen, dass ich bei ähnlichen Fragen stehe. Ich habe zuvor vollzeit gearbeitet, bis zu dem Punkt dass es mich krank gemacht hat. Ich kam nicht mehr zum Lesen oder Schreiben und hatte keine Energie für gar nichts mehr. Noch dazu habe ich letzten Endes nicht mal soool viel verdient.
    Seit ein paar Monaten bin ich jetzt arbeitslos und es geht mit langsam besser. Theoretisch müsste ich jede Woche eine Bewerbung schicken, aber damit warte ich einfach kackendreist noch eine Weile. Ich weiß dass ich schnell etwas finden kann wenn ich muss. Aber ich möchte mir die Freiheit heraus nehmen noch ein paar Monate zu warten und dann zumindest Teilzeit arbeiten zu gehen während ich mein erstes Buch veröffentliche. Ich habe kein wirkliches Polster. Ich habe Miete zu zahlen und den Kredit von meinem Auto, an dem ich auch noch bis nächsten Sommer zahle. Ich weiß aber genau wie viel ich zum Leben brauche und da reicht mir sogar eine Halbtagsstelle oder ein kleines bisschen drüber.
    Ich habe keine Lust mehr drauf, mich krank zu machen, weil das System (und viele Leute dadrin) verlangt dass ich mich schön einzureihen habe und bloß das Selbe mache wie jeder andere.
    Ich mach jetzt einfach was ich will ;) Auch wenn ich damit nur grade so alles bezahlt bekomme. Lieber mit wenig Geld glücklich mit meiner Arbeit sein, als mit viel Geld krank, kaputt und unglücklich.
    Also nur Mut, spring rein in dein Abenteuer und lebe es.
    Wenn wir uns rein hängen, dann schaffen wir das auch :)

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  4. Liebe Bianca,
    vielen Dank erstmal für deinen langen und persönlichen Kommentar.

    Ich kann es total gut nachvollziehen, dass du nun so reagierst. Ich finde es total schlimm, dass sich Menschen in unserer Gesellschaft krank arbeiten müssen, nur um ihre Miete zahlen zu können. Das ist wahrlich kein Leben. Umso mehr würde ich das bedingungslose Grundeinkommen begrüßen. Warum verstehen die Menschen nicht, wie viel Geld man damit sparen und es an den richtigen Ecken ausgeben könnte. Ich (und alle, die davon profitieren) würden sich damit nicht bereichern, sondern Großartiges schaffen. Das weiß ich einfach! Es würde viel mehr Fortschritte geben ...

    Aber auf den Tag will ich einfach nicht warten, denn es dauert sicher noch eine ganze Weile, bei all dem Hass der gerade bei uns Spukt. Also versuchen wir es so zu machen, wie es uns möglich ist und machen das beste draus :-)

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  5. Liebe Tinka,

    es gibt definitiv kein Patentrezept dafür, wie man als Autor vom Schreiben auch wirklich leben kann. Ich habe es über Jahre hinweg mit Seminaren und biografischen Lesungen und Auftragsarbeiten versucht. Und wie es in der Selbstständigkeit eben ist, ist man mal ganz obenauf und dann... passiert irgendwie gar nichts. Und während ich immer weiter Menschen beim Schreiben begleitet, ihnen vorgelesen und für sie geschrieben habe, habe ich mich - oder vielmehr mein Schreiben - irgendwann verloren. Aber was sollte ich nun tun? Mit den Schreibprojekten, die mir am Herzen lagen, würde ich so schnell kein Geld verdienen.

    Nun habe ich das große Glück, das mein Mann das alles mitträgt und mich nun auch die meiste Zeit durchfüttert. Aber es bedeutet trotzdem, auf einiges zu verzichten - klar, die Lebenshaltungskosten sind gesichert, welch Luxus!! - aber viele verstehen nicht, warum wir nicht öfter in den Urlaub fahren wollen und warum die Fassade unseres Hause nicht endlich mal neu gestrichen wird. Weil dafür im Moment kein Geld da ist. Ganz einfach. Und auch nicht für dauernd essen gehen und Kino, Theater. Aber wir sind glücklich, einfach so. Und uns reicht das. Und wenn - so wie im vergangenen Jahr - doch mal ein Finanzloch gestopft werden muss, dann suche ich mir einen Aushilfsjob. Und ansonsten geht es mit dem Schreiben weiter.

    Was man also braucht: Leidenschaft, Geduld, Willensstärke... und liebe Tinka - ich glaube so gut habe ich Dich schon kennenlernen dürfen - all das hast Du!!! Und Du hast schon so viel geschafft! Also, schau weiter wo Dich Dein Weg hinführt. Geh einen Schritt nach dem anderen. Und wenn einer nicht funktioniert, nimm den nächsten.

    Ich wünsch Dir von Herzen alles Gute für Deinen spannenden, aufregenden, wunderbaren Weg weiter durch die Welt der Buchstaben!

    Alles Liebe <3
    Nicole

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  6. Vielen, vielen Dank, liebe Nicole, für deine lieben Worte.
    Jetzt sind mir fast die Tränen gekommen.

    Du kannst wirklich froh sein, dass dein Mann dich so unterstützt! Das ist so selten und ich gönne es dir von Herzen und hoffe so sehr, dass du bald erfolgreich mit deinem Schreiben sein wirst. Dafür drücke ich dir alle Daumen, die ich habe :)

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  7. Liebe Tinka, das bin ich jeden Tag aufs Neue! Und ich danke auch Dir fürs Daumendrücken und für all die Motivation, die Du mir und anderen immer wieder schenkst - ohne etwas dafür zu verlangen. Das ist auch selten! Und Du ahnst nicht mal im Ansatz, was Deine gelebte Schreib-Begeisterung in meinem Schreib-Denken alles ausgelöst und positiv verändert hat. Dafür danke ich Dir von Herzen!
    Liebe Grüße
    Nicole

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  8. Wow, danke. Das freut mich zu hören :)

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  9. Auch wenn es vielleicht gemein klingt, weil dein Beitrag alles andere als positiv ist, erleichtert es mich gerade ungemein, dass ich mit diesen Zweifeln, Ängsten und Sorgen nicht allein dastehe.

    Ich denke, dass ein ganz großer Punkt ist, dass man sich vor anderen nicht rechtfertigen sollte, für das, was man will. Letztendlich will doch jeder in seinem Leben glücklich sein. Wie und wodurch er das erreicht, kann doch egal sein. Wenn jemand damit glücklich ist, hinter der Kasse zu sitzen, ist das doch genauso toll, als wenn du auf Hawai eine Surfschule eröffnen willst. Und genauso gut ist es, wenn du sagst "Ich möchte vom Schreiben leben".
    Man sollte zumindest den Versuch wagen und eine Chance nutzen. Wenn alles schief gehen sollte (was ich keinem wünsche), hat man es wenigstens probiert. Mir persönlich ist das immer lieber, als wenn man ein Leben lang träumt und den "was wäre, wenn"-Gedanken vor sich trägt. Das ist für mich kein Leben. Lieber fall ich hin, stehe auf und sortiere mich neu.

    Ich hatte 2013 eine riesige Krise, damals konnte ich nicht benennen, woher sie kam. Heute schon. Seit ich ein kleines Kind bin, wollte ich schreiben und davon leben. Dass das schwierig ist, kam mir nie in den Sinn, weil sich der Wunsch so natürlich und unverrückbar anfühlte. Je älter ich wurde, desto ungreifbarer erschien das Ziel. Mit jedem Jahr, das verstrich, wurde ich unglücklicher und demotivierter. Bis ich 2013 vollkommen an dem Wunsch zu zerbrechen drohte. Ich jagte dem nach, was mein Umfeld wollte (Studium, Job, Eigenständigkeit). Ich zerriss mich zwischen Vernunft (Vollzeit-Studium, Nebenjob) und Herzenswunsch (Schreiben). Das Ende vom Lied war, dass es mich krank gemacht hat und ich mich erst jetzt aufrappeln konnte. Das habe ich auch nur geschafft, weil ich mir selber gesagt habe: Ganz oder gar nicht. Du versuchst es und wenn es klappt, ist das mega, wenn nicht, hast du es probiert. Aber dieses innerliche Hin und Her machst du nicht mehr mit.

    Seitdem ist es zwar nur bedingt leichter geworden ;) aber ich trage diesen inneren Konflikt nicht mehr ganz so heftig aus. Klar, es gibt noch immer Probleme, die ich lösen muss. Aber ich stehe wieder fest auf meinen zwei Beinen und dadurch läuft es sich sehr viel leichter :D

    Deshalb finde ich deine Entscheidung, es anzugehen und zu wagen, unglaublich mutig und wünsche dir dabei jeglichen Erfolg. Ich bin sehr gespannt, deinen weiteren Weg zu verfolgen!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  10. Nein, es ist nicht gemein. Ich freue mich auch, wenn ich nicht allein bin mit meinen Gedanken und Gefühlen. Denn wenn es andere schaffen, dann glaube ich, dass ich es auch schaffen kann. Und das motiviert ungemein!

    Ja, damit hast du so recht! Was bringt es mir, wenn ich mein Leben lang für meine Träume arbeite, um sie irgendwann mal umzusetzen, wenn ich doch schon direkt an meinen Träumen arbeiten und sie leben kann <3

    Wow, das ist sehr heftig. Bei mir war es ähnlich, aber wenigstens halbwegs erträglich. Ich glaube, dass ich die Kurve gekratzt habe, bevor es mich krank machen konnte. Du hast mein vollstes Mitgefühl und ich wünsche dir sehr, dass du deine Ziele erreichen kannst. Gleichzeitig empfinde ich vor dir und allen, die diese Entscheidung in ihrem Leben treffen den größten Respekt, denn dazu gehört mehr als eine Schippe Mut - man muss sich von Dingen lossagen, die einem etwas bedeutet haben, Regeln und Gesetzen, mit denen man aufgewachsen ist, man muss Menschen hinter sich lassen, die einem nicht gut tun und nicht bereit sind, einen zu unterstützen oder wenigstens doch zu respektieren.
    Das ist so unglaublich hart. Doch ich glaube ganz fest daran, dass sich irgendwann der Erfolg einstellen wird. Und einen teil haben wir doch schon jetzt gewonnen, wir sind im Reinen mit uns selbst und unseren Entscheidungen :-)

    Vielen Dank für deine lieben Kommentare hier. Ich schaue mir direkt mal deinen Blog an ... einfach weil ich unglaublich neugierig bin und mehr von dir erfahren möchte ^^

    Bis gleich ;-)

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  11. Ohja, es motiviert wirklich!

    Vielen Dank für deine lieben Worte. Ich wünsche dir sehr, dass du die Kurve endgültig bekommen hast und es nicht doch einen ungewollten Schlenker gibt. <3

    Als ich den vorletzten Absatz gelesen habe, nickte ich mit dem Kopf "ja", "ja, seh ich auch so", "stimmt!", "aber wie!" :D du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich werde irgendwann auch noch einmal einen recht langen Post dazu schreiben. Zum einen, um andere zu motivieren, dass man trotz Zweifel und Ängste weitermachen kann und muss und zum anderen, um auch mir vor Augen zu halten, woher ich gekommen bin und wo ich jetzt stehe. Das vergisst man viel zu leicht im Alltagssumpf.

    Von außen denken immer viele, es findet keine Entwicklung statt, nur weil dein Buch noch nicht im Laden steht. Das ist aber falsch. Die Entwicklung fängt für mich schon viel früher an. Und daran sollte man festhalten.

    Und da mir gerade nichts mehr weiter dazu einfällt, belasse ich es bei dem hübschen Schlusswort :D

    Danke auch hier nochmal fürs fleißige Kommentieren und Folgen!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  12. Dankeschön :) Ich bin wirklich sehr auf deinen Post dazu gespannt!

    Da hast du leider recht. Ich hab echt ein schlechtes Gewissen deswegen. Ich sage stolz, ich bin Autorin und auf die Nachfrage, was ich denn schon veröffentlicht habe: "Nur einen Ratgeber zum Bloggen." Reaktion: Ach so, aha ... Ich will hinzufügen, dass ich ja auch noch Jugendbücher und fantastische Geschichten schreibe, traue mich aber nicht mehr wirklich, weil ich ja noch keins veröffentlicht habe. Der Weg, bis ein Buch zu lesen ist, ist so lang und so unsichtbar ... *schnief* Aber da müssen wir durch, ich hoffe nur, diese Phase macht mich stark für eventuelle negative Reaktionen auf meine Bücher, die kommen könnten und es wahrscheinlich auch werden. Man kann nicht jedem gefallen ;)

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  13. Das freut mich!

    Du glaubst gar nicht, wie gut das tut, was du in deinem Kommentar geschrieben hast. Ich finde mich so sehr darin wieder. Obwohl es nicht schön ist, dass es so viele Autoren gibt, die darunter leiden und diesen Ballast an Gedanken und Gefühlen mit sich rumschleppen.

    Ich rede generell mit niemandem in meinem direkten Umfeld über das Schreiben, weil die Reaktionen mich sehr traurig machen, erschrecken und vor allem demotivieren. Das ist schade, aber ich kann meine Mitmenschen nicht ändern. Will und darf ich auch nicht. Aber gleichzeitig muss ich mich nicht diesen destruktiven Gesprächen stellen, wenn sie mir nicht gut tun. Das ist hart, aber manchmal der einzige Weg.

    Jede Phase macht einen stark. Egal welche, egal welcher Lebensbereich und egal, worum es geht. Solang du irgendwie da raus kommst, bist du stärker als vorher. Wenn auch nicht sofort. Zumindest empfinde ich das so, auch wenn es nicht immer leicht ist, das Ganze so zu sehen.

    Ich habe schon einmal einen Post geschrieben, der quasi die Spitze von diesem Eisberg thematisiert (der Rest folgt dann ;)): Das, was niemand sieht Mich würde deine Meinung dazu sehr interessieren :)

    Liebe Grüße,
    Sarah

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