[neues aus der Bib] Jugendbücher: Horror und Liebe

Freitag, November 11, 2016 Tinka Beere 0 Comments

Ja, ich war schon wieder in der Bib - man kann es auch als "Die Sucht hat wieder zugeschlagen" bezeichnen :D Ich habe einen dermaßen großen Lesehunger, dass ich das Gefühl habe, nichts kann mich aufhalten. Ob ich diese Bücher innerhalb der Leihfrist lese, ist mir gerade ziemlich egal. Ich will mich einfach nur eingraben, wenn auch wehleidig, weil es nicht meine eigenen Schätze sind ^^



Mein Herz und andere schwarze Löcher: Jasmine Warga


»Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«
Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden


Frankenstein: Mary Shelley


Als Gruselgeschichte zum Vorlesen im Freundeskreis war Mary Shelleys «Frankenstein» entstanden. Die junge Autorin konnte nicht ahnen, dass sie damit einen literarischen Mythos geschaffen hatte, der an Wirkungsmacht bis heute seinesgleichen sucht: einen modernen Prometheus, den Prototyp des Forschers, der in seinem unersättlichen Wissensdrang ein Ungeheuer zum Leben erweckt.
Schon die Entstehung des Romans ist legendär: Im Sommer 1816 hatten sich die neunzehnjährige Mary Wollstonecraft und der englische Dichter Percy Bysshe Shelley, mit dem sie von zu Hause fortgelaufen war, in Lord Byrons Villa am Genfer See eingefunden. Gemeinsam vertrieb man sich die Zeit mit dem Vorlesen von Gespenstergeschichten. Aus der Idee eines Erzählwettstreits entstand Mary Shelleys weltberühmter Roman. Mit dem Erscheinen des Buches in England begann 1818 eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Bühnenbearbeitungen haben die Gestalt des faustisch strebenden Forschers und des von ihm erschaffenen Monstrums schon im 19. Jahrhundert populär gemacht, im 20. Jahrhundert folgten zahlreiche Verfilmungen. Mit ihrer Allegorie auf die menschliche Hybris, mit dem Prototyp eines künstlich zum Leben erweckten Geschöpfs, das sich gegen den eigenen Schöpfer wendet, hat die Autorin einen modernen Mythos begründet.

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