[Statistik und Meer] So war der Mai 2017

Donnerstag, Juni 01, 2017 Tinka Beere 0 Comments


Im Jahr 2017 haben wir den Frühling einfach übersprungen und sind direkt im Sommer gelandet. Der Juni ist also da und es wird Zeit, einen Blick zurückzuwerfen.


Nicht mehr ganz so chaotisch wie in den Monaten zuvor, ging es im Mai weiter. So langsam bekam ich wieder die Füße auf den Boden und ich habe keine Lust mehr, immer und immer wieder zu berichten, dass es gerade etwas schwierig ist. Es gibt Dinge im Leben, die passieren nun einmal (wobei sich das schon wieder dramatischer anhört, als es eigentlich ist. Im Grunde genommen, ist mein Leben aktuell sehr schön und ich habe viel Grund zur Freude, auch wenn manche Dinge nicht so optimal laufen.) So beginne ich einfach mal am Ende des Monats, an dem ziemlich deutlich wurde, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Aber auch das ist okay so, denn in den letzten Jahren habe ich mir eher weniger als mehr mal eine Auszeit gegönnt.
Wie der Stand der Dinge aktuell ist, kann ich noch gar nicht sagen, aber es war wichtig, die Notbremse zu ziehen ... oder in meinem Fall, gezogen zu bekommen. Die Ergebnisse lassen noch auf sich warten und werden dann einfach in den Rückblick zum Monat Juni verschoben.

Dass ich mich an mein verändertes Leben gewöhnt habe, kann ich leider nicht behaupten, auch wenn ich motiviert bin, mein Autorenleben langsam wieder in mein RL einzugliedern. Wie wichtig mir das ist, merke ich erst, wenn ich eine Zeit lang so gut wie gar nicht schriftstellerisch kreativ und produktiv gewesen bin. Es wird Zeit, dass langsam wieder was geht, denn in den letzten Wochen habe ich gemerkt: Pause machen ist gut, aber man sollte nicht ewig auf den richtigen Moment warten. Zum Glück warte ich nicht mehr ... Obwohl, diese Tatsache ist nicht nur mir selbst zu verschulden. Sie hat viel mit meiner Lebensveränderung zu tun, die um längen konsequenter ist als ich und meine Schreiberei zumindest momentan viel ernster nimmt, als ich es selbst tue.

Schande über mich.

Neues und Veränderungen

Keine richtig schöne Kategorie, aber dennoch angebracht, denn es wird Zeit, euch mal von dem schreibrelevanten Neuem in meinem Leben zu berichten.

Ich habe ein neues Arbeitszimmer. Ganz recht, mein Schreibtisch ist nicht wie sonst üblich im Raum umher gewandert, sondern hat in gewisser Weise den Raum gleich gewechselt. Was vormals Wohnzimmer war, ist nun zu meinem Ort der Ruhe, der Kreativität, der Musik und des Arbeitens geworden. Ein paar neue Möbel gab es, ein paar alte wurden umfunktioniert und alles in allem bin ich recht zufrieden. Das einzige, was nicht so cool ist, ist dass die Internetverbindung hier nicht so prall ist - was vermutlich an meinem Router liegt. Über kurz oder lang wird das auch noch verbessert, so dass ich wieder gescheit arbeiten kann, aber bis dahin, genügt das, was ich habe vollkommen und ich muss etwas improvisieren.

Wo wir jetzt schon bei der Technik sind. Ich habe es getan und mir einen neuen PC gegönnt. Etwas kleines, leichtes sollte es sein, gleichzeitig aber auch autorenalltagstauglich. Sprich: Alle relevanten Programme sollen laufen und er soll nicht so lahm sein wie der alte. Schön wäre es, wenn er Kapazitäten für die Bearbeitung von Videos hat, damit ich auch bald wieder auf Youtube von mir hören lassen kann ...


[elegante Überleitung zu Social Media]

... Auch hier habe ich langsam wieder die Motivation und auch die technischen Möglichkeiten. Aktuell probiere ich mit im Rahmen meiner zeitlichen Kapazitäten in den Instastories und mache mir verstärkt Gedanken um meinen Instafeed - sowohl meine eigenen Bilder, als auch über die Profile, denen ich folge. Ich suche vermehrt nach Persönlichkeiten auf Instagram und nicht nur nach "einfach so"-Bildern oder nach Profilen, die meinen Feed aussehen lassen wie ein Bücherregal (egal ob Buchblogger oder Autor). Da dreht sich im Moment einiges und ich hoffe, die Leute nehmen es mir nicht allzu böse, wenn aus genannten Gründen entfolge. Immerhin geht es ja darum, dass ich mich dort wohlfühle und nicht ein schlechtes Gewissen aus irgendwelchen Sentimentalitäten habe - da haben wir alle nichts von.

Bücher und Lesen

gelesen

Ich fühle mich immer noch sehr wohl damit, nicht direkt in die Welt zu posaunen, welches Buch ich gerade verschlinge. Allerdings versuche ich in diesem Punkt wieder mutiger zu werden. Einerseits fehlt mir der Austausch und andererseits möchte ich mich auch wieder darauf konzentrieren, weniger von den Meinungen anderer abhängig zu sein. Schritt für Schritt geht das schon.
Wer sehen möchte, welche ich Bücher zuletzt beendet habe, kann hier in der Teestube nach rechts schauen oder direkt Goodreads einen Besuch abstatten. Hin und wieder lasse ich möglicherweise auch auf Instagram durchblitzen, was ich gerade lese ...

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Aktuell lese ich also #GIRLBOSS von Sophia Amoruso und finde es wirklich interessant und motivierend. In gewisser Weise möchte ich sie mir gern als Vorbild nehmen - vor allem die Tatsache, erstmal Nägel mit Köpfen zu machen und erst dann der Welt Bescheid zu geben. Das beißt sich natürlich ein bisschen mit der Tatsache, wenn ich euch vom aktuellen Stand der Dinge und meinem Autorenkram berichten möchte. Ich merke, wie gut es tut, z.B. mit dem Lesen. Allerdings ist es auch sehr motivierend, schon zu sehr jungen Ideen Feedback zu bekommen und zu merken, dass sie auf Interesse stoßen. Da bleibe ich wohl in einem ständigen Zwiespalt, aber sobald ich wieder etwas selbstbewusster mit meinen Projekten umgehe (was mit einem hoffentlich baldigen Vorankommen einhergeht), werde ich vermutlich häufiger berichten, wie und womit es voran geht. Bis dahin: Bleibt neugierig ^^

Im Mai habe ich Der Sommer der Sternschnuppen von Mary Simses zu Ende gelesen. Dieses Buch habe ich mir aus der Onleihe geliehen, weil ich bereits Der Sommer der Blaubeeren von ihr gelesen habe und es mir recht gut gefallen hat und ich außerdem zwischendurch mal etwas leichtere Lektüre haben wollte. Ein schönes, leichtes Sommerbuch. Sicherlich werde ich auch in Zukunft die Augen nach Büchern der Autoren offenhalten.

Meg Wolitzer hat mich ja schon vor einiger Zeit mit Die Interessanten (wozu es wohl auch einen Film oder ein paar Folgen einer Serie - ich bin mir nicht sicher - gibt) begeistert. Nun habe ich Was uns bleibt ist jetzt von ihr gelesen und war überrascht, dass der Schreibstil wesentlich unanstrangender ist, als bei Die Interessanten. Die Geschichte kam mir am Anfang recht normal vor, aber dann gefiel mir die Botschaft wirklich gut. Erstaunt war ich auch, dass der Roman nicht so umfangreich war, wie ich es erwartet habe. Alles in allem eine schöne Geschichte, die sich lohnt, wenn man mal ein bisschen über sich uns sein eigenes Leben reflektieren möchte.

Ausblick

Wie schon angemerkt: Der Sommer kommt und er will ausgenutzt werden. Ebenso angemerkt: Ich sollte nicht zu viel von mir erwarten und vor allem auch verlangen. Ich möchte es ruhiger angehen lassen, aber dennoch meinen Autorenalltag wieder aufleben lassen. Dass es nicht leicht ist, habe ich in den letzten Monaten gemerkt. Aber die Sonne und das schöne Wetter schenken Energie und im Kopf regen sich die Ideen.
Ansonsten steht im Juni nicht viel an. Ich hoffe, ich komme mit der Planung eines neuen Projekts weiter und kann meiner Lektorin (die sich von der Idee schon ziemlich begeistert gezeigt hat) endlich das Exposé und einen ersten Entwurf schicken. Außerdem habe ich mir viele, viele Gedanken zu "Back to the Roots" gemacht, möchte mir da zwar keinen Druck machen, aber habe zumindest wieder einen (neuen) ungefähren Plan, wie ich die Überarbeitung angehen kann.
Ah, und es wäre echt schön, wenn ich hin und wieder mal zum Bloggen käme ...

... bis dahin, einen schönen, sonnigen Juni!

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