Oben ohne

Sonntag, Juli 16, 2017 Tinka Beere 0 Comments



Während ich Lauras Wildnisvideos von 2015 gucke, tippe ich meine Inspirationen der Woche für euch. Was auch ziemlich bezeichnend für die letzten Tage ist, denn irgendwie habe ich es gerade wieder total mit der Prokrastination.

Also vorweg: Ich bin nicht allzu negativ auf Prokrastination eingestellt. Meistens zeigt es mir, dass etwas überhaupt nicht funktioniert.

Das hat sich auch im Schreiben gezeigt, denn als ich mich mit der Serie Gypsy in die richtige Stimmung gebracht und statt auf meiner Couch und tagsüber in meinem Bett und nachts geschrieben habe, lief es richtig gut :-D Das ist natürlich schön, aber auch ein bisschen doof, weil ich nicht unbedingt immer die Möglichkeit habe, abends oder nachts zu schreiben. Man hat ja auch mal anderes zu tun. Und so komme ich mir einerseits total faul vor, wenn ich Serien gucke oder auf Social Media rumdaddel, aber weiß auch, dass ich tagsüber einfach keinen Zugang zur Geschichte bekomme. Es ist ein Dilemma, weil ich so natürlich auch nicht weiterkomme. Allerdings habe ich eine neue, ziemlich coole Idee diese Woche bekommen. Was heißt eine? Eigentlich zwei, aber die zweite ist schon wieder flöten gegangen, weil ich sie mir nicht aufgeschrieben habe.


Hin und wieder bin ich ja fasziniert von Dingen, die mich ausprobieren lassen, was geht und überhaupt möglich ist. Irgendwie ein privates, aber zugleich auch wichtiges Thema, finde ich.

Bei gewissen Leuten habe ich ja den "Spitznamen" Öko weg. Nur, weil ich kein Fleisch esse und mich weitestgehend sogar vegan ernähre und eben ein bisschen umweltbewusst - nicht perfekt - leben möchte ... Nun gut, ich gehe einen Schritt weiter, denn das Thema hat sich schon seit Jahren eingeschlichen.

Spoiler: Mädchenthema

Es geht um BHs. Die Exemplare mit Bügel habe ich schon immer gehasst, weil ich sie einfach irre unbequem finde. Dann das "Problem" des Einkaufens. Ich finde so in Läden total schlecht die richtige Größe, hinzu kommt, dass ich super ungern beraten werde. Nichts gegen die Leute, die nur ihren Job machen wollen, aber ich habe dabei immer das Gefühl, etwas aufgequatscht zu bekommen, weil ich einfach nicht Nein sagen kann.

Also bin ich irgendwann dazu übergegangen, online zu bestellen. Und weil ich es viel bequemer fand, waren es dann keine Schalen-BHs mehr, sondern welche, die meine Brüste eher wie Tüten aussehen haben lassen. War mir aber egal, weil es saubequem war :-D Noch viel bequemer waren schließlich die Sport-BHs, welche die Brüste nicht einfach nur zusammendrückten, sondern etwas "entspannteren" Halt gaben.

Vielleicht wisst ihr von meiner Leidenschaft, joggen zu gehen? Ja gut. Mal mehr mal regelmäßig, aber vor ungefähr eineinhalb Jahren habe ich angefangen, komplett ohne Sport-BH laufen zu gehen. Am Anfang war es etwas ungewohnt und man hat es gemerkt. Schmerzen hatte ich aber nicht und das bei einer doch relativ großen Größe. Zu Hause habe ich auch schon lange keinen mehr getragen, also war ich zumindest an gehen ohne schon gewöhnt. Das Ganze hat sich dann dazu weiterentwickelt, dass ich sogar zum Einkaufen oben ohne gegangen bin.

Und nun habe ich es einfach mal darauf angelegt und mir Bandeau-Tops bestellt. Eigentlich nur aus dem Grund, um Nippelalarm zu vermeiden und mir das Gefühl von "Sicherheit" zu suggerieren. Aber heute habe ich bereits zwei Arbeitstage "oben ohne" überstanden und mich schon recht gut daran gewöhnt. Es ist sehr, sehr angenehm, nicht mehr diese ätzenden, bei meiner Größe ziemlich dicken Träger auf den Schultern zu haben und keine juckenden Verschlüsse, die am Rücken kratzen. Bisher bin ich also sehr happy und es erleichtert vieles :-)


Wieder einmal war ich vom ganzen Social-Media-Gedöns total frustriert und auch demotiviert. Es ist sooooo anstrengend, sich immer voll einzubringen. Ich will ja nicht nur in die Welt rauströten, sondern auch mit anderen agieren, aber wenn die anderen keinen interessanten Kram von sich geben, habe ich auch keine Lust, was dazu zu schreiben.

Als mein Lieblingsnetzwerk hat sich über die Zeit Instagram herauskristallisiert. Ich liebe es total, weil ich mich da sehr offen und frei fühle. Auch durch die Stories habe ich das Gefühl, euch viel näher und vor allem zeitnah von meinem Kram zu berichten. Nicht so distanziert wie Youtube. Klar, möchte ich weiterhin Youtube machen, aber vermutlich werde ich es eher für generelle Updates nutzen oder Themen, die etwas "größer" sind und mir auf dem Herzen liegen, sodass es einigermaßen regelmäßig etwas von mir geben wird.

Zurück zu Instagram. Ich habe doch tatsächlich die letzte Nacht - ja, ich hätte auch schreiben können - genutzt, um meinen Feed von über 1.000 Beiträgen auf knapp 200 zu minimieren. Warum? Irgendwie hat mir mein Feed nicht gefallen. Viele Schreibupdates aus dem NaNo sind zum Beispiel noch drin gewesen, welche ich eher in die Stories gepackt hätte, hätte es sie damals schon gegeben. Außerdem viele Bücher, die ich gelesen habe, weil mich die Wiederholungen genervt haben. Ihr wisst ja von meinem chaotischen Leseverhalten :-D Es ist einfach demotivierend, es zu dokumentieren, während die Liste der ungelesenen und angelesenen Bücher wächst. Also, alles raus, was nicht mehr zu mir passt. Zukünftig möchte ich etwas mehr Augenmerk auf Instagram legen, sodass es eben mehr mich widerspiegelt und nicht das, was ich nicht bin oder gern sein möchte. Keine Ahnung, ob das irgendeiner Logik entspricht :-D

Bei Facebook scheine ich gerade wieder einen Flow zu bekommen. Ich versuche, jeden Tag irgendwas zu posten, was vielleicht auch etwas privater ist, um dort Interaktionen herauszukitzeln. Mal gucken, wie lange ich da am Ball bleibe.

Weil ich es generell ungern mache, möchte ich nicht von meinen Plänen berichten und irgendwas versprechen, aber ich versuche, Instagram als mein Hauptnetzwerk herauszustellen, eben weil mir die Communitiy und der Umgang sehr gefällt. Facebook und Twitter sind Dinge, die ich "so nebenbei" laufen lassen werde - ihr merkt ja selbst, dass ich Twitter nicht täglich nutze :-D


Lasst mich gern an euren Gedanken zu den Themen teilhaben :-)

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